Ananas-Diät

Die Ananas-Diät gehört sicherlich zu den bekanntesten Vertretern der Monodiäten. Grundnahrungsmittel ist, wie der Name schon sagt, Ananas und Ananassaft. Doch hält sich wirklich, dass was sie in vielen Frauenzeitschriften verspricht?

Die Theorie der Ananas-Diät
Bei der Ananas-Diät wird davon ausgegangen, dass ihre eiweißspaltenden Enzyme verdauungsfördernd sind. Die Frucht hat kein Eiweiß und kaum Fett. Somit ernährt man sich nur von Kohlenhydraten. Idealerweise werden bei der Ananas-Diät 2kg Ananas verspeist, um den täglichen Kalorienbedarf von 1000 Kalorien zu decken. Dosenananas ist jedoch tabu, denn es zählt nur frisches Obst. Alternativ zu Ananas sind auch Kiwis und Papayas auf dem Speiseplan gestattet, da diese ähnliche verdauungsfördernde Enzyme enthalten.

Nicht geeignet für eine dauerhafte Ernährung
Die Ananas hat charakteristischerweise einen sehr hohen Säuregehalt, was es vielen Menschen unmöglich machen wird, 2kg davon am Tag zu verspeisen. Zudem kehrt sehr schnell Langeweile auf dem Speiseplan ein. Wie bei allen einseitigen Diäten, kommt es zu Mangelerscheinungen, da es dem Ernährungsplan an Eiweiß, Ballaststoffen oder Mineralstoffen fehlt. Somit sollte die Diät maximal 2 Tage durchgeführt werden. Eine schnelle Gewichtsabnahme ist auf den erhöhten Wasserverlust zurück zuführen, bleibt dann aber mittelfristig aus, da sich der Körper an die geringe Kalorienzufuhr gewöhnt. Bezieht man des Weiteren den Fakt ein, dass es keine wissenschaftlichen Belege gibt, dass Ananas die Verdauung wirklich anregen kann, kann man sagen, dass die Ananas-Diät nicht zu empfehlen ist. Ananas ist sehr gesund, aber kein Wundermittel. Sie hilft nicht als Fettburner, hat keine aphrodisierende Wirkung und kann auch Rückenschmerzen heilen.

Alternativ zur Ananas-Diät, gibt es noch die folgenden Mono-Diäten auf unserer Seite: