Aqua-Cycling der neue Trendsport

Das Fitnessmagazin fitfacts.de berichtete kürzlich über den Sport Aqua-Cycling, welche eine neue Alternative darstellt, um den Körper in Schwung zu bringen. Also werfen wir mal ein Blick auf den neuen Trendsport.

Die Geschichte des Aqua-Cycling
Aqua-Cycling ist eine relativ junge Sportart. Während die ersten Fahrräder für den Einsatz an Land bereits im 19. Jahrhundert bekannt wurden, kennt man Unterwasserfahrräder erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Seitdem wird Aqua-Cycling immer mehr zu einem Trendsport, denn das Fahrradfahren im Wasser hat eine ganze Reihe von Vorteilen.

Vorteile des Aqua-Cycling
Zunächst einmal ist Aqua-Cycling sehr leicht zu lernen. Sogar Menschen, die auf einem herkömmlichen Fahrrad nicht fahren können, haben auf einem Unterwasserfahrrad normalerweise keine Probleme. Sie können nicht umkippen, denn der Ergometer steht fest auf dem Boden des Schwimmbeckens und bewegt sich nicht vorwärts.
Im Unterschied zu den meisten anderen Ausdauersportarten wie zum Beispiel Joggen, ist Aqua-Cycling außerdem eine gelenkschonende Sportart, die auch für schwergewichtige Personen geeignet ist. Das Wasser verringert das eigene Körpergewicht, die Bewegungen können besser ausgeführt werden. Für jemanden, der aufgrund seines Gewichtes ansonsten schnell außer Puste gerät kann das ein entscheidender Motivationsfaktor sein. Da Aqua-Cycling oft in einer Gruppe durchgeführt wird, ist auch der Spaßfaktor dabei nicht zu unterschätzen. Mit Gleichgesinnten trampelt es sich viel leichter und der Gruppenzwang fördert die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme.

Was bringt das Training?
Aqua-Cycling bringt jedem Teilnehmer etwas. Trainierte Sportler stärken damit ihr Herz-Kreislauf-System und fördern ihre Ausdauer und ihre Kraft. Anfänger verbessern zudem ihre Beweglichkeit und ihre Koordination. Zur Gewichtsreduktion ist das Unterwasserergometer ebenfalls bestens geeignet, da der Stoffwechsel angekurbelt wird und das Wasser die Belastung durch das eigene Gewicht abmildert. Vom Aqua-Cycling profitieren fast alle Muskelpartien sowie das Bindegewebe. Durch verschiedene Übungen auf dem Fahrrad lassen sich auch zusätzlich einige Muskeln verstärkt trainieren.

Das Training
Aqua-Cycling findet fast ausschließlich in Schwimmbädern statt, da dort der Untergrund eben ist und die Fahrräder nicht verrutschen. Sehr viele Schwimmbäder verfügen bereits über ein Kontingent an Unterwasserfahrrädern, welches sie entweder Kursleitern der Volkshochschulen zur Verfügung stellen oder mit dem sie eigene Kurse abhalten. Oft werden Einstiegskurse oder Schnuppertage angeboten, die sich nur über wenige Male erstrecken und bei denen jeder Interessierte ausprobieren kann, ob ihm Aqua-Cycling liegt. Danach finden die Kurse üblicherweise einmal pro Woche statt, meistens dauern sie eine volle Stunde. Aqua-Cycling wird von speziell ausgebildeten Trainern vermittelt, die ihre Gruppen meist mit flotter Musik und einer ansprechenden Choreographie durch die Stunde führen. Zu Beginn der Stunde steht das Aufwärmen auf dem Programm, hier wird locker getrampelt, wie man es als angenehm und gemütlich empfindet. Danach folgen die Übungen. Oft wird eine Art Intervalltraining eingebaut, bei dem für einen kurzen Zeitraum alles gegeben wird, um den Puls nach oben zu bringen. Dieser Anstrengung folgt eine langsamere Phase. Es wird im Stehen getreten, rückwärts gefahren und auch in Zeitlupe geradelt (was anstrengender ist, als man vermuten möchte). Am Ende der Stunde steht meistens noch das Stretching und immer ein Cooldown, damit sich der Körper wieder erholen kann.