Ernährungsumstellung bei Neurodermitis

Was ist Neurodermitis? Neurodermitis oder auch atopisches beziehungsweise endogenes Ekzem genannt, zeigt sich durch unterschiedlich große, rote Stellen. Diese sind schuppig und können sich an verschiedensten Körperstellen ausbreiten. Oft werden diese Ausschläge von starkem Juckreiz begleitet und fangen meist nach häufigem Kratzen an zu nässen.

Mögliche Ursachen der Erkrankung
Neurodermitis kann viele Ursachen haben: Kontaktallergien mit Substanzen oder eine allergische Reaktion auf bestimmte Textilien können ebenso die Verursacher sein wie auch bestimmte Lebensmittel. Neurodermitis kann auch vererbt werden. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch das Kind Neurodermitis bekommt, wenn ein Elternteil daran erkrankt ist.

Linderung durch andere Ernährung
Bei dem Ekzem sollten mögliche Auslöser, welche die Hauterkrankung verschlimmern, reduziert beziehungsweise gänzlich eingestellt werden. Die Ernähungsumstellung bei Neurodermitis kann eine deutliche Abhilfe schaffen. Auf welche Lebensmittel verzichtet werden soll, muss der jeweilig Betroffene selbst herausfinden. Dabei muss genau darauf geachtet werden, was gegessen wurde und ob sich der Ausschlag verschlimmert. Reagiert man auf bestimmte Lebensmittel eindeutig, so müssen die Lebensmittel aus dem Ernähungsplan gestrichen werden. Nach und nach findet man so heraus, auf was man verzichten muss und was ohne Reue gegessen werden kann. Neben dem Selbstversuch gibt es auch die Möglichkeit über einen Hautarzt heraus zu finden, auf welche Lebensmittel man besonders reagiert.

Lebensmittel mit erhöhtem Risikofaktor
Obwohl jeder Mensch anders auf bestimmte Dinge reagiert, gibt es doch ein paar Lebensmittel, die sich generell negativ auf die Neurodermitis auswirken. So sind meist Milch und auch Milchprodukte nicht sehr unterstützend und können das Abklingen des Hautausschlages beeinträchtigen. Auch ein zu hoher Wurst- und Fleischkonsum kann sich nachteilig auswirken. Ebenso auch Koffein, Minze und Menthol. Bei Kindern könnten sich folgende Lebensmittel negativ auf die Erkrankung auswirken und das Leiden teilweise verstärken: Weizen, Erdnüsse, Gewürze, Eier und ein höherer Konsum von Süßigkeiten.

Beim Verzicht auf Lebensmittel ist es jedoch sehr wichtig darauf zu achten, dass es nicht zu einer Unterversorgung des Körpers kommt. Die Ernähung solle trotzdem abwechslungsreich und ausgewogen bleiben.