Low Carb vs. Low Fat – welche Diätform führt langfristig zum Erfolg?

8035874054_cf125ff7a6_mMittlerweile ist es gar nicht mehr so einfach, den Überblick zu behalten, wenn nach einer guten und somit effektiven und gesunden Diät gesucht wird. Wer etwas genauer hinschaut, der wird schnell bemerken, dass sich viele Diäten zwar in den speziellen Lebensmitteln unterscheiden, die gegessen werden dürfen, aber dennoch sehr ähnlich sind. Die einen verzichten eher auf Fette, die anderen auf Kohlenhydrate.
Aber was ist nun effektiver? Low Carb oder Low Fat?

Wenige Kohlenhydrate führen eher zum Erfolg
Prinzipiell ist das Prinzip des Abnehmens ganz einfach: Wer täglich weniger Energie aufnimmt, als er verbraucht, verliert auch Gewicht. Dafür ist nicht einmal Sport notwendig. Auch komplizierte Ernährungsformen wie die Basische Diät oder die Detox Diät sind eigentlich unnötig.

Nichtsdestotrotz kann es hilfreich sein, auf ein konkretes Ernährungskonzept zu achten, um den Abnehmeffekt zu verstärken. Beispielsweise möchten manche möglichst viel Körperfett und nur wenig ihrer Muskelmasse verlieren. Gute Diättricks kombiniert mit den richtigen Lebensmitteln lassen die Pfunde schnell schrumpfen.

Forscher fanden nun heraus, dass Diäten, in denen mit wenigen Kohlenhydraten gearbeitet wird, besonders wirksam sind. Die Wissenschaftler an der Tulane University in New Orleans stellten zwei Testgruppen gegenüber. Die eine machte eine Low-Carb-Diät, die andere verzichtete eher auf Fette. Alle Probanden durften nicht mehr als 1.400 Kalorien am Tag zu sich nehmen. Das Resultat: Die erste Gruppe konnte nach einem Jahr im Durchschnitt 5,3 Kilogramm mehr abnehmen.

Low-Carb-Diäten sind nicht das goldene vom Ei
Wem es nur auf das Abnehmen ankommt, der kommt mit der Low-Carb-Diät gut voran. Allerdings birgt dies auch Gefahren. Keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, ist in der Regel gleichbedeutend damit, sehr viel Fleisch zu essen. Dies wiederum ist aus gesundheitlicher Sicht auch nicht das Wahre, immerhin steigen hierdurch die Cholesterinwerte und das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wird erhöht.

Sinnvoller erscheint es da doch eher, einen Mix aus beiden Varianten zu probieren. Ein gutes Beispiel hierfür wäre die moderne Dukan Diät, die in ihren verschiedenen Ernährungsphasen eine möglichst ausgewogene Lebensmittel- und Nährstoffzusammensetzung empfiehlt. Hier gibt es weitere Informationen zu dieser Diätform.

Es muss nicht immer eine Radikaldiät sein
Beim Thema Abnehmen lässt sich festhalten, dass radikale Wege zwar wirksam sein können, meist aber auch große Risiken für die Gesundheit, den Körper und letztendlich auch die Psyche bergen. Eine langfristige Ernährungsumstellung, die das Beste aus den beiden Diätformen vereint, wäre der denkbar beste Weg, auch wenn der Gewichtsverlust hierdurch etwas langsamer vonstattengeht.

Als Beilage zu Fleischgerichten dürfen so gerne auch mal Kohlenhydrate zu sich genommen werden. Besser als Nudeln oder Reis ist aber Gemüse. Wer langfristig auf grünes Gemüse mit einer fettarmen Portion Fleisch setzt, reduziert Kalorien und führt seinem Körper zeitgleich wichtige Vitamine zu, ohne zu viele Kohlenhydrate oder Fette zu konsumieren.

Bild: Guy Renard, flickr.com

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