Yokebe im Check – das taugt die Formula-Diät wirklich

307185910_5486ff3b6d_mDie Yokebe-Diät zählt zu den häufigsten angewandten und wohl auch bekanntesten Abnehmmethoden. Das Prinzip dahinter ist simpel erklärt: Durch Yokebe-Shakes, die stark proteinhaltig sind, werden herkömmliche Mahlzeiten ersetzt. Die verwendeten Proteine sind bei Yokebe vor allem Molke und Sojaprotein. Durch die hohe Proteinzufuhr soll dem durch die kalorienreduzierte Ernährungsweise hohen Muskelverlust entgegengewirkt werden. Doch funktioniert Yokebe wirklich und lässt sich damit natürlich abnehmen? Hier gibt es Antworten.

Yokebe – natürlich und mehr als nur Eiweiß
Neben den hohen Proteinbestandteilen findet man in Yokebe-Proteinshakes auch viele Vitamine wie Vitamin A, C und D, Mineralstoffe und Spurenelemente, so zum Beispiel Zink und Eisen, Kalium, Calcium sowie Folsäure.

Besonderen Wert legt der Hersteller auf natürliche Produktionsprozesse und Zutaten. Yokebe-Shakes sind glutenfrei und weisen keinerlei tierische Bestandteile auf. Selbst künstliche Zusatz- oder Konservierungsstoffe werden vergeblich gesucht.

Und somit eignet sich diese Formula-Diät auch bestens für Vegetarier oder Diabetiker. Veganer müssen aufgrund der enthaltenen Molke auf Yokebe leider verzichten. Neben den herkömmlichen Yokebe-Shakes bieten Händler auch laktosefreie Varianten an.

So funktioniert die Yokebe-Diät
Wer mit Yokebe abnehmen will, der kann sich an einem konkreten Diätplan orientieren. Dieser ist auf mindestens zehn Wochen und in vier verschiedene Phasen aufgeteilt:

  • Konzentrationsphase: Täglich werden drei Mahlzeiten durch Yokebe-Shakes ersetzt, die Kalorienzufuhr liegt circa bei 900 kcal.
  • Lernphase: Täglich werden nur noch zwei Mahlzeiten durch Proteinshakes ersetzt, während das Mittagessen als feste Nahrung eingenommen wird, die 450 kcal nicht übersteigen darf.
  • Vertiefungsphase: Pro Tag steht nur noch ein Yokebe-Shake auf dem Ernährungsplan, die restlichen Mahlzeiten bestimmt ein jeder selbst.
  • Kontinuitätsphase: Yokebe-Shakes werden lediglich noch im Bedarfsfall getrunken.

Die vorgesehenen Shakes als Mahlzeitersatz werden täglich mit Pulver und in Milch oder alternativ Sojamilch zubereitet und mit Öl angereichert. Jeder Shake besitzt circa 300 kcal.

Ist die Yokebe-Diät ungefährlich und wirksam?
In der Tat ist es möglich, mithilfe dieser Formula-Diät Gewicht zu verlieren. Und dies sogar ziemlich zügig. Gerade in der Anfangsphase der Diät wird der Gewichtsverlust sehr schnell spürbar sein, da eine maximale Energiezufuhr von 900 kcal selbst für durchschnittlich konstituierte Menschen sehr wenig ist.

Effizient ist die Yokebe-Diät demnach allemal, allerdings dürfte auch die Abbruchrate sehr hoch ausfallen. In der Lernphase ist Hunger ein stetiger Begleiter und physische und psychische Nebenwirkungen wie Schwindel und Übelkeit, depressive Stimmung und Müdigkeit können Folge des starken Kaloriendefizits sein. Die Yokebe-Diät kann demnach nur mit starkem Willen funktionieren.

Die Yokebe-Diät – ein Fazit
Die Yokebe-Diät ist eine typische Formula-Diät, die auch zum Erfolg führt, vorausgesetzt, die harten Diätphasen werden überstanden. Innerhalb dieser einzelnen Diätschritte wird versucht, Abnehmwillige langsam an eine gesunde Essgewohnheit heranzuführen, wodurch auch nachhaltig das Gewicht gehalten werden und der gefürchtete Jojo-Effekt nicht eintreten soll.

Allerdings werden die anfänglichen Erfolge nur durch extreme Kaloriendefizite gewährleistet, die stark unterhalb der empfohlenen täglichen Energiezufuhr der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegen. Wie jedes andere Diätkonzept basiert auch die Yokebe-Diät auf dem Prinzip, dass insgesamt ein Kalorienminus erzielt wird. Ob es dafür spezielle Shakes benötigt, muss jeder selbst entscheiden.

Bild: Trey Ratcliff, flickr.com