Zitronen-Diät

Bei der Zitronen-Diät handelt es sich um eine Fastenmethode, bei der man mittels Zitronensaft den Körper entgiften soll. Der Abnehmeffekt ist dabei sekundär. Zitronen enthalten neben Vitamin C ebenso L-Carnitin, welches an der Fettverbrennung beteiligt ist. Zudem wird ihnen eine hungerhemmende Wirkung zugeschrieben.

Was ist erlaubt?
Zu Beginn des Fastens wird der Körper mit Hilfe von Abführtee „gereinigt“, danach erfolgt eine strenge Fastenzeit. Wasser, Tee und natürlich Zitronensaft in beliebiger Menge sind während der Zitronen-Diät erlaubt. Man sollte jedoch mindestens zwei Liter Zitronensaft am Tag trinken. Dieser kann mit Ahornsirup gesüßt und mit Cayenne Pfeffer gewürzt werden. Der Pfeffer soll die Fettverbrennung anregen. Honig und andere Süßstoffe sind nicht erlaubt. Die Diät sollte maximal 14 Tage dauern.

Die Übergangsphase
Nachdem die Zitronen-Diät beendet ist, sollte ein langsamer Übergang in die normale Ernährung erfolgen. Vier Tage muss diese Phase andauern.  Am ersten Tage sollte ein frischgepresster Orangensaft auf dem Plan stehen. In den folgenden Tagen wird zu selbstgemachten Gemüsesuppen geraten, um den Magen wieder allmählich an das normale Essen heranzuführen.

Ist die Zitronen-Diät zu empfehlen?
Der Zitronen-Diät fehlt es an lebenswichtigen Nährstoffen und Jojo-Effekte sind sehr wahrscheinlich. Fasten ist, wie auch bei anderen Crash-Diäten, kein Mittel zum dauerhaften Gewichtsverlust. Im Idealfall stellt die Zitronen-Diät den Grundstein für eine langfristige Nahrungsumstellung dar. Kritisiert wird zusätzlich, dass der Abführtee schädigend für den Stoffwechsel sein kann. Eine mögliche entgiftende Wirkung des Fastens ist wissenschaftlich zudem nicht nachgewiesen. Auch das Gerücht, dass eine Nahrungsergänzung mit Zitronensaft die Fettverbrennung ankurbelt, ist nicht richtig.

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